Depressionstest

Onlinetest zur Selbsteinschätzung psychischer Belastung

Möchten Sie herausfinden, ob bei Ihnen Symptome einer Depression vorliegen? Das Testergebnis bietet eine erste Orientierung zu möglichen Anzeichen einer Depression und gibt Aufschluss darauf, ob die Vorstellung bei einer/einem Fach:ärztin notwendig ist. Der Depressionstest wurde auf wissenschaftlicher Basis entwickelt, ersetzt allerdings keine fachliche Diagnose durch eine/einen Fachärzt:in. 

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  1. Haben Sie wenig Interesse/Freude an Freizeitaktivitäten, die Ihnen sonst Freude bereiten?

  2. Sind Sie niedergeschlagen, traurig oder hoffnungslos?

  3. Haben Sie ein vermehrtes Schlafbedürfnis?

  4. Haben Sie Schwierigkeiten ein- oder durchzuschlafen?

  5. Leiden Sie an ständiger Müdigkeit oder dem Gefühl, keine Energie zu haben?

  6. Haben Sie verminderten Appetit?

  7. Haben Sie das Bedürfnis, übermäßig zu essen?

  8. Haben Sie eine schlechte Meinung von sich selbst, z. B. das Gefühl, ein Versager zu sein, Ihr Umfeld zu enttäuschen oder zu belasten?

  9. Fällt es Ihnen schwer, sich zu konzentrieren?

  10. Ist Ihre Bewegung oder Ihre Sprache verlangsamt, sodass es auch anderen auffällt?

  11. Fühlen Sie sich unruhig, rastlos oder haben Sie einen stärkeren Bewegungsdrang als sonst?

  12. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, sich Leid zuzufügen?

  13. Hatten Sie schon mal den Gedanken, dass Sie lieber tot wären?

Hintergrund zu den Testverfahren zur Erkennung von Depressionen

Ein Depressionstest ist ein diagnostisches Mittel, um Anzeichen und Schweregrade einer Depression zu erkennen und einzuschätzen. Online-Tests für Depressionen können hilfreich dabei sein, eine erste Einschätzung davon zu bekommen, wie hoch das eigene Risiko ist, dass hinter den Symptomen eine behandlungsbedürftige Erkrankung steckt. Solche Depressionstests alleine können keine verlässliche Diagnose liefern. Sie dienen vielmehr als Hinweis darauf, ob eine professionelle Abklärung durch Ärzt:innen oder Therapeut:innen sinnvoll wäre.

In der Psychologie und Psychiatrie werden verschiedene standardisierte Tests und diagnostische Verfahren genutzt, um eine Depression zu erkennen und ihren Schweregrad einzuschätzen. Die häufigsten Tests in der klinischen Praxis sind: Häufig eingesetzte Testverfahren sind der Beck-Depressions-Inventar (BDI), der Hamilton-Depressionsskala (HAM-D) oder der Patient Health Questionnaire (PHQ-9). Diese Tests bestehen in der Regel aus einer Reihe von Fragen, die sich auf verschiedene Symptome einer Depression beziehen, darunter Stimmungstiefs, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Appetitveränderungen und Hoffnungslosigkeit.

Patient Health Questionnaire-9 (PHQ-9)

Der PHQ-9 ist einer der am häufigsten eingesetzten Selbstbeurteilungsfragebögen. Er umfasst 9 Fragen, die sich an den Diagnosekriterien der Major Depression nach DSM-5 orientieren. Die Patient:innen bewerten, wie oft sie in den letzten zwei Wochen Symptome wie Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen oder Konzentrationsprobleme hatten. Je höher die Punktzahl, desto schwerer die Depression.

Beck-Depressions-Inventar (BDI-II)

Das BDI-II ist ein weit verbreiteter Selbstbeurteilungsfragebogen mit 21 Fragen. Er wird häufig von Ärzt:innen eingesetzt, um die Schwere einer Depression zu beurteilen. Die Fragen decken verschiedene Symptome ab, darunter Traurigkeit, Schuldgefühle, Hoffnungslosigkeit und körperliche Beschwerden.

Hamilton-Depressionsskala (HAM-D)

Die HAM-D ist ein klinischer Interview-Fragebogen, den Ärzt:innen  oder Therapeut:innen zur Beurteilung der Depressionsschwere nutzen. Er enthält 17 bis 21 Fragen zu Symptomen wie Angst, Schlafstörungen und Suizidgedanken. Die HAM-D wird oft zur Verlaufskontrolle bei depressiven Patient:innen verwendet.

Montgomery-Åsberg Depression Rating Scale (MADRS)

Die MADRS ist ein weiterer klinischer Test, der speziell zur Beurteilung der Depressionsschwere entwickelt wurde. Er konzentriert sich stärker auf emotionale Symptome als auf körperliche Beschwerden und wird oft in klinischen Studien verwendet.

Mini-International Neuropsychiatric Interview (MINI)

Das MINI ist ein strukturiertes Interview, das Ärzt:innen helfen kann, Depressionen von anderen psychischen Störungen abzugrenzen. Es basiert auf den Kriterien von DSM-5 und ICD-10 und umfasst Fragen zu verschiedenen psychischen Erkrankungen.

ICD-10 / DSM-5 Diagnosekriterien

Neben standardisierten Tests stellen Ärzt:innen die Diagnose oft anhand der ICD-10 (Internationale Klassifikation der Krankheiten) oder DSM-5 (Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen). Dazu führen sie ein ausführliches Anamnesegespräch, in dem sie die Symptome, deren Dauer und Auswirkungen auf den Alltag der Patient:innen besprechen.