Der lächelnde Polizist und die Badeente
01.11.2026 | Psychologie Heute | Dr. Susanne Altmeyer
Wie können Humor und Kreativität dabei helfen, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten? In der Novemberausgabe der „Psychologie Heute“ berichtet Dr. med. Susanne Altmeyer, Chefärztin unserer Traumaklinik Schloss Eichholz, anhand eines bewegenden Fallbeispiels, wie EMDR-Therapie und eine kleine Badeente einem traumatisierten Patienten halfen, seine Ängste zu überwinden.
In der Novemberausgabe der Zeitschrift „Psychologie Heute“ berichtet Dr. med. Susanne Altmeyer, Chefärztin der Traumaklinik im Gezeiten Haus Schloss Eichholz, anhand eines Fallbeispiels aus ihrer therapeutischen Praxis über die Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR.
Im Mittelpunkt steht ein Patient, der nach dem Miterleben der Terroranschläge in Brüssel unter starken Ängsten, Albträumen und weiteren Traumafolgen leidet. Insbesondere die Begegnung mit uniformierten Personen löst bei ihm Panik aus. Dr. Altmeyer beschreibt, wie es im Verlauf der EMDR-Therapie durch eine ungewöhnliche Vorstellung und den gezielten Einsatz von Humor gelingt, diese Ängste zu überwinden.
Der Beitrag verdeutlicht, welche Rolle neben etablierten traumatherapeutischen Verfahren auch Kreativität, Humor und eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung bei der Verarbeitung belastender Erlebnisse spielen können.

Dr. med. Susanne Altmeyer ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Systemische Psychotrauma- und EMDR-Therapeutin. Seit 2016 ist sie Chefärztin der Traumaklinik im Gezeiten Haus Schloss Eichholz.
2021 erschien ihr Buch „Der Guhl, das ganz Kleine, und die tentakeligen Monster - Systemisches Protokoll einer EMDR-Intensivtherapie“ (Shaker 2021).
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