Essstörungen

Adipositas (starkes Übergewicht) bei Kindern und Jugendlichen ist nicht einfach Ausdruck einer Willensschwäche oder falscher Erziehung. Vermehrtes Essen erfolgt zumeist unbewusst und ist kaum zu kontrollieren, da es inneren Motiven oder Mustern folgt. Um die Hintergründe für Essattacken (Binge Eating), emotionales Essen oder suchtartiges Essen zu durchleuchten, setzt das Gezeiten Haus unter anderem auf bewährte Achtsamkeitsübungen wie Meditation, Bodyscan sowie achtsames Essen am „Stillen Tisch“.

Die häufigsten Formen von Essstörungen

  1. Magersucht
  2. Binge-Eating (unkontrollierte "Fresssucht")
  3. Ess-Brech-Sucht
  4. Adipositas

Der Körper weiß wieder, was er braucht

Indem Körper, Geist und Seele wieder in Kontakt treten, entsteht eine neue Wahrnehmung und Vertrauen in das Gefühl von Hunger und Sättigung sowie das natürliche Bedürfnis nach leichter Bewegung. Dieses neue Körpergefühl in Verbindung mit neu erlernten Denk- und Verhaltensmustern ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Veränderung des Körpergewichts.

Häufiges Essverhalten bei Adipositas

  1. Essen um unangenehme Gefühle zu vermeiden
  2. Regelmäßig auftretende Essatacken
  3. Essen in der Nacht
  4. Gedanken kreisen ums Abnehmen